Machen Sie Ihre Wohnung winterfest

Tipps und Tricks, wie Sie Ihre Wohnung farblich aufpeppen

  • Undichte Fenster können mit Dichtungsbändern aus dem Baumarkt ganz einfach verschlossen werden.
  • Senken Sie Heizkosten, indem Sie nur die Räume beheizen, in denen Sie sich auch wirklich aufhalten.
  • Öffnen Sie beim Stoßlüften alle Fenster gleichzeitig für nur wenige Minuten. So kühlen die Wände nicht aus und die Räume werden schnell wieder warm.

Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken: Der Sommer ist vorbei und der Winter schleicht sich langsam ins Land. Während sich alle auf die kalte Jahreszeit einstellen, sollten auch Sie Ihre Wohnung auf die niedrigeren Temperaturen vorbereiten. Mit ein paar wenigen Tipps schaffen Sie es, Ihre Wohnung angenehm kuschelig und warm zu halten.

Fenster und Türen abdichten

Vor allem in älteren Wohnungen oder Häusern kommt es oft vor, dass Fenster und Türen undicht sind. Machen Sie den Test: Klemmen Sie ein Blatt Papier an verschiedenen Stellen ins Fenster. Lässt es sich in geschlossener Position leicht herausziehen, gehören die Fensterdichtungen erneuert oder die Flügel eingestellt. Das kann schnell und kostengünstig mit selbstklebenden Dichtungsbändern erledigt werden. So bleibt die kalte Luft draußen, und die warme Luft drinnen. Achtung jedoch bei Kunststofffenstern: Diese haben oft Gummidichtungen, auf die nichts aufgeklebt werden darf. Sprechen Sie deshalb lieber vorher mit dem Vermieter oder Fensterbauer.

Heizkosten vermeiden

Bei kalten Temperaturen läuft die Heizung auf Hochtouren. Das bringt nicht nur hohe Kosten, sondern auch viel Wärme, die unter Umständen gar nicht benötigt wird. Achten Sie darauf, dass Sie nur jene Räume beheizen, in denen Sie sich für längere Zeit aufhalten. So sparen Sie automatisch Kosten und Energie.

Vor Heizungen platzierte Möbel verhindern außerdem die Ausbreitung von Wärme im Raum. Auch Vorhänge, die direkt vor oder über Heizungen hängen, sorgen aufgrund ihrer Beschaffenheit dafür, dass Wärme im Raum zwischen Fenster und Vorhang bleibt und nicht in den Raum fließen kann. Das steigert den Energieaufwand um bis zu 40 Prozent.

Befindet sich kein Heizkörper hinter oder direkt unter dem Vorhang, so lautet die Devise: Vorhang zu. Der geschlossene Vorhang bildet regelrecht eine Mauer, sodass es der Wärme so schwer wie möglich gemacht wird, durch das Fenster zu entwischen. Auch Jalousien und Rollläden sollten über Nacht geschlossen sein, da die meiste Wärme über Glasflächen und Fensterfugen entweicht.

Ein Fenster am eingeschneiten Dach mit blauem Himmel im Hintergrund

Richtig Lüften

Für viele mag ein offenes Fenster im Winter kein angenehmer Gedanke sein. Richtiges Lüften hilft aber auch, Heizkosten zu sparen. Um die Wärme nicht vollkommen zu verlieren, öffnen Sie möglichst alle Fenster und Türen gleichzeitig für mehrere Minuten. Drehen Sie dabei aber die Heizung ab, sonst heizen Sie wortwörtlich zum Fenster hinaus. Lassen Sie die Fenster für fünf bis zehn Minuten geöffnet und achten Sie darauf, dass die Temperatur in Ihrer Wohnung nicht unter 14 bis 16 Grad fällt. In dieser kurzen Zeit kühlen die Wände nicht aus, weshalb es nach dem Schließen der Fenster auch schnell wieder angenehm warm wird.

Querlüften ist außerdem nicht nur ein guter Tipp für richtiges Lüften im Sommer: Auch im Winter gelingt es mit gegenüberliegenden Fenstern, möglichst rasch für frische Luft zu sorgen und so die Lüftungsdauer zu verkürzen.

Rohre und Pflanzen schützen

Um bei zunehmender Kälte Rohrschäden zu vermeiden, sollten Sie das Risiko dafür schon vorab minieren. Vor allem für Wasserleitungen stellt der Frost eine Gefahr dar. Um Brüche zu vermeiden, isolieren Sie die Rohre in frostgefährdeten Räumen wie z.B. dem Keller und lassen Sie das Wasser aus unbeheizten Leitungen ab.

Problematisch wird es, wenn Wasser über Decke, Wände oder Fugen in den Wohnbereich eindringt, wie es bei starkem Regen oder Schnee der Fall sein kann. Die Folgen sind unter anderem Schimmelbefall sowie Feuchtigkeits- oder Frostschäden. Beugen Sie etwa durch die Erneuerung von Fensterdichtungen vor.

Weit anfälliger als Rohre sind viele Pflanzen, denn nicht alle eignen sich für kalte Temperaturen. Holen Sie diese Pflanzen rechtzeitig ins Warme, damit sie den Winter unbeschadet überstehen. Haben Sie keinen Platz in Ihrer Wohnung, bringen Sie Ihre Pflanzen im Keller oder bei Ihren Nachbarn unter. Auch bieten manche Gärtner einen Überwinterungsservice an, zu dem Sie Ihre Pflanzen ab Oktober bringen können.

Ihr Zuhause winterfest zu machen, ist also gar nicht so aufwendig und schwer, wie es zunächst scheint. Mit wenigen Tricks sparen Sie ganz einfach nicht nur Kosten, sondern auch Energie. Und wer neben Wärme auch für ein angenehmes, romantisches Ambiente sorgen möchte, kann durch das Aufstellen eines Ofens eine gemütliche Atmosphäre in seine Wohnung zaubern.

Beitrag teilen:
Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet.